Die Entwicklung der Haut beginnt bereits beim Embryo und setzt sich während Kindheit und Pubertät fort.
Beim Erwachsenen unterliegt sie schließlich dem allgemeinen Alterungsprozeß.
Schon nach acht Wochen beginnt die Differenzierung der Haut eines Embryos, Ektoderm genannt, in Oberhaut und Lederhaut. Die individuellen Fingerabdrücke sind bereits nach dreieinhalb Monaten ausgebildet. Einen Moant später bilden sich die Schweißdrüsen auf Handflächen und Fußsohlen. Diese ich breiten sich allmählich auf den ganzen Körper aus. Die Haut ist aber noch sehr dünn und besteht lediglich aus einer Fett- und einer Kreatinschicht. Dabei ist die Babyhaut (Link Unterseite Babyhaut) an den Handflächen und Fußsohlen genauso dünn wie am übrigen Körper. Sie verdickt sich erst durch den zunehmenden Gebrauch der Hände und Füße. Während der Kindheit und in der Pubertät wächst die Haut sehr rasch.
Beim Erwachsenen setzt mit fortschreitender Lebenszeit der Alterungsprozeß der Haut ein. Dabei vermindern sich alle Zelltypen der Haut und lassen in ihrer Effizienz nach. Dadurch wird die Haut zunehmend dünner und blasser und die Anfälligkeit für Verletzungen und Infektionen nimmt zu. Die geringere Bildung von kollagenen und elastischen Fasern läßt die Haut schließlich schlaff und faltig werden. Außerdem läßt auch die Fettproduktion nach, so dass die Haut trockener und empfindlicher wird.
Im Alter arbeiten die Schweißdrüsen weniger effektiv. Sie schrumpfen und ihre Anzahl vermindert sich. Dadurch sind ältere Menschen eher der Gefahr eines Hitzschlages ausgesetzt.








