In der Lederhaut sind die Haarfollikel, Talg-, Duft- und Schweißdrüsen enthalten.
Die Talgdrüsen sind normalerweise mit einem Haarfollikel verbunden. Der produzierte Talg ist eine Mischung aus Fetten, Cholesterin, Protein und Elektrolyten. Er verhindert das Austrocknen der Haut und macht sie geschmeidig. An einigen Köperpartien kommen Talgdrüsen auch unabhängig von Haarfollikeln vor. Die Fußsohlen und Handinnenflächen besitzen keine Talgdrüsen.
Die Schweißdrüsen befinden sich nahe zu auf der gesamten Körperoberfläche. Aber auch hier sind einige Bereiche nicht versorgt. Insgesamt besitzt die Haut ungefähr drei Millionen Schweißdrüsen. Sie produzieren die Schweißflüssigkeit, die mittels eines durch die Leder- und Oberhaut verlaufenden Ausführungsgang und schließlich durch die Schweißpore an die Körperoberfläche abgegeben werden kann. Die Schweißflüssigkeit selbst ist geruchlos. Der Körpergeruch entsteht durch Duftdrüsen in den Achselhöhlen und Leistenbeugen, die eine Substanz ausscheiden, die zusammen mit den Hautbakterein den individuellen Geruch ausmacht. Diese Duftdrüsen haben beim Menschen allerdings ihre natürliche Funktion verloren weitgehen verloren. Duftstoffe spielen vor allem im Bereich der sexuellen Vorgänge bei Säugetieren eine wichtige Rolle.
Der Schweiß, der von den Schweißdrüsen produziert wird, ist sauer und hat einen pH-Wert von 4,5. Er besteht aus Wasser, Salz, Ammoniak, Zucker, Aminosäuren, Harnstoff, Harnsäure, Milchsäure und Vitamin C. Der Schweiß verleiht somit der Haut einen Säureschutz der fremde Keime abtötet. Weiterhin spielt der Schweiß eine wichtige Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur. Verdunstender Schweiß sorgt für eine Abkühlung. Über den Schweiß können Abfallprodukte den Körper verlassen.








