Unterschiede in der Hautstruktur können mit bloßem Auge erkannt werden.
Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, ist die Haut in verschiedenen Schichten aufgebaut. Diese feine "innere" Einteilung, bezeichnet man als mikroskopische Struktur. Die äußere, makroskopische Struktur der Haut, wird besonders an unseren Händen deutlich. Die Handinnenflächen, wie auch die Fußsohlen, bestehen aus der unbehaarten Leistenhaut. Der übrige Körper ist mit der sogenannten Felderhaut bedeckt. Die Felder sind oft auf den Handrücken gut zu erkennen. Sie entstehen durch die gruppenförmig zusammenstehenden bindegewebigen Anteile der Lederhaut. Diese Unterschiede sind genetisch festgelegt.
Linien, Furchen und Falten der Haut prägen sich erst im Laufe des Lebens deutlich aus. Aber schon bei der Geburt entstehen Furchen und Linien, mit denen sich die Haut an die ausgeführten Bewegungen anpaßt. Dieser Prozeß geht ein Leben lang weiter. Im Bereich des Gesichts tragen die Linien und Falten sogar wesentlich zum Ausdruck bei. So entstehen Lachfalten und Sorgenfalten, das Rümpfen der Nase und das Kräuseln der Stirn.
Später entstehen Falten auch als Folge der Hautalterung.
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