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Hautschichten

Die Haut, lat. Cutis, ist das größte und nervenreichste Organ des Menschen.

Je nach Körper größe und –umfang wiegt sie bis zu 10 kg und ist 1,5 bis 2 qm groß. Die Haut wird auch als Hüllorgan bezeichnet. Sie bewahrt die inneren Organe vor Verletzung und Austrocknung. Weiterhin dient sie dem Schutz des menschlichen Körpers vor Umwelteinflüssen wie der UV-Strahlung der Sonne und übernimmt wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie. So ist die Haut an der Abwehr von Krankheiten beteiligt. Auch bei der Regelung der Köpertemperatur übernimmt die Haut eine wichtige Aufgabe. Bei Hitze verdunstet Schweiß auf der Haut und trägt so zur Reduzierung der Körpertemperatur bei. Umgekehrt wird bei Kälte wenig Schweiß produziert und die Wärme verbleibt im Körper. Die Haut übernimmt außerdem eine wichtige Rolle bei der Übermittling von Sinneseindrücken wie Temperatur, Berührung, Druck und Schmerz.

Neben den schulischen Fragen zum Thema Haut, gibt es auch noch Fragen vor einem kosmetischen Hintergrund: Dabei interessieren die speziellen Bedürfnisse trockener und sensibler Haut.

Trockene Haut

Woran erkennt man sie?
Sie ist feinporig, spannt oft, neigt zu Knitterfältchen und Schüppchenbildung. An besonders trockenen Stellen wird sie rau und rissig.

Wo liegt das Problem?
Der trockenen Haut fehlt Fett und Feuchtigkeit. Sie produziert zu wenig Talg und besitzt nicht genügend hauteigene Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff oder Hyalu-ronsäure. Folge: Der Hydrolipid-Mantel, die natürliche Hautbarriere gegen schäd-liche Einflüsse, wird porös, immer mehr Feuchtigkeit geht verloren. Wenn sie weiter austrocknet, kann sie zur sensiblen Haut werden.

Was sind die Ursachen?
Hauteigenschaften werden vererbt. Sie ändern sich aber auch mit dem Älterwer-den. Zwischen 20 und 30 leidet jede vierte Frau unter trockener Haut, bei den 50jährigen schon jede zweite. Was die Haut zusätzlich austrocknet, sind hohe Temperaturschwankungen und übermäßige Sonneneinstrahlung. Nicht zu ver-gessen: Falsche Pflege, aggressive Reiniger, heiße Bäder.

Was hilft?
Für ein entspanntes Hautgefühl muss als erstes die Barriereschicht wieder aufge-baut werden. Das fängt schon bei der Reinigung an. Milde, rückfettende Balsame vermeiden weiteres Austrocknen. Aufbauende Pflege mit potenten Feuchtigkeitsbindern wie essentiellen Fettsäuren und schützenden Vitaminkombinationen aus A, E und Panthenol versorgen die Haut mit Fett und Feuchtigkeit.

Sensible Haut

Woran erkennt man sie?
Sie verhält sich ähnlich wie trockene Haut, neigt aber zusätzlich zu Rötungen, Jucken und Brennen. Vor allem helle Hauttypen sind betroffen.

Wo liegt das Problem?
Sensibler Haut fehlt die Kraft zur Selbstverteidigung, denn ihr schützender Hydro-lipid-Mantel ist aus dem Gleichgewicht geraten. Grundsätzlich mangelt es ihr an Feuchtigkeit. Und weil sie über eine viel zu dünne Hornschicht und hypersensible Nervenenden verfügt, ist ihre Reizschwelle extrem niedrig. Darum reagiert sie überempfindlich auf unterschiedlichste Reize von außen und innen. Oft geht sie einher mit trockener Haut.

Was sind die Ursachen?
Auslöser für das Problem können, wie bei der trockenen Haut, die Gene, das Al-ter oder das Klima sein. Dünnhäutig machen auch Stress und hormonelle Verän-derungen. Falsche oder übertriebene Pflege nimmt sensible Haut besonders übel: Wahlloses Cremen mit einer zu hohen Vielfalt an Inhaltstoffen aber auch zu häu-figes Baden erhöhen die Reizgefahr.

Was hilft?
Gereizte Haut freut sich über Pflege mit möglichst wenigen, dafür aber den rich-tigen Wirksubstanzen. Sie sollen vor allem beruhigen, Entzündungen vorbeugen, und nachhaltig Feuchtigkeit spenden. Das können z.B. Wirkstoffe aus Essenzen von Ballonrebe, Echiumöl und Sonnenblumenöl, kombiniert mit Sheabutter und Mandelprotein sein. Wenn es um Sonnenschutz geht, sind mineralische UV-Filter ideal, denn sie bleiben auf der Hautoberfläche. Hautverträglich pflegen bedeutet ebenfalls: Verzicht auf Inhaltsstoffe mit hohem Allergisierunspotential sowie auf bestimmte Konservierungs- und Farbstoffe, Paraffin-, Silikon- und Mineralöle.

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Spezialpflege für trockene und Sensible Haut

Aktiven Schutz und wirksame Pflege bietet die Mandelblüte Hautzart-Serie von Kneipp®. Sie wird beiden Ansprüchen gerecht: Sie mindert Spannungsgefühle, beugt Hautreizungen vor, und stellt das natürliche Gleichgewicht der Haut wieder her. Die Haut und Vitamin-E
Ebenso ist z.B. die Haut ein wichtiger Indikator für tiefere Erkrankungen, wie z.B. Rheuma. So ist die Schuppenflechte, mitunter ausgelöst durch einen Vitamin-E-Mangel eine Möglichkeit für beispielsweise Entzündungsrheuma und damit ein ganz entscheidender Faktor in der Früherkennung chronischer Schmerzen. Unter Ursachen für Arthritis wird das Thema durch Optovit sensibilisiert.


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Mikroskopische Struktur
Die menschliche Haut besteht aus den drei Schichten:

Oberhaut (Epidermis)
Lederhaut (Corium oder Dermis)
Unterhaut (Subcutis)

Darin eingebettet sind die Hautanhangsgebilde:

Haare
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